Der richtige Zeitpunkt für ein Redesign

Zu lange Ladezeiten

Oft dauert es lange, bis Webseiten geladen werden. Das Ergebnis: der User wird ungeduldig und klickt weiter. Um so etwas zu vermeiden, sollte man einige Punkte prüfen und ggf. optimieren:

  • Kostenloser oder sehr günstiger Webspace:
    Die großen Webhoster, wie z.B. Strato oder 1&1, bieten oft sehr günstigen Webspace an - meist geht es schon bei 0,79€ pro Monat los. Natürlich hat heute niemand etwas zu verschenken, deshalb zahlt man auch hier an anderer Stelle den Preis. Denn um ihre Kosten zu decken, hosten solche Anbieter auf einem Server mehrere Hundert Domains, das heißt, Sie teilen sich den Webserver und damit seine Ressourcen mit vielen anderen Nutzern. Je nachdem, welche Seiten das sind und wie viel Traffic sie haben, kann es teilweise zu sehr langen Ladezeiten oder sogar zu Überlastungen des Servers führen. Oft lohnt es sich, monatlich ein bisschen mehr in den richtigen Webhoster zu investieren und dadurch auch eine schnelle Webseite zu haben, die immer erreichbar ist.
  • Zu große Dateien, die geladen werden müssen:
    Die gängigen CMS nutzen alle verschiedene Skripte oder Programmiersprachen, die z.B. als js- oder php-Dateien geladen werden müssen. Manche Dateien sind ziemlich groß, was sich wiederum negativ auf die Ladezeiten auswirken kann. Überprüfen Sie deshalb, ob wirklich alle diese Dateien für den reibungslosen Aufruf und Betrieb Ihrer Webseite notwendig sind. Das kann Ihr Webdesigner für Sie übernehmen.
  • Unnötige HTML-Tags:
    Wenn Sie Ihre Webseite mittels eines WYSIWYG-Editor oder einem CMS erstellen (lassen), können sich unnötige HTML-Tags in die Webseite "einschleichen". Das passiert besonders oft, wenn man Texte aus Textprogrammen kopiert, meist Microsoft Word. Denn dort werden - für den User nicht sichtbar - HTML-Tags erzeugt, die den Quellcode der Webseite unnötig aufblähen. Ein weitere Nachteil des Kopieren von Texten aus Word ist die Gefahr, dass der HTML-Code nicht mehr valide, also W3C-konform ist.
    Überprüfen Sie also genau den Quellcode Ihrer Webseite oder lassen sie ihn vom Dienstleister Ihres Vertrauens übrprüfen. Oft können so schon mit relativ geringem Aufwand die Ladezeiten der Webseite verringert werden.